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Top 3 Irrtümer zu SEO-Texten und dem Umgang mit Keywords

Beliebte Fehler bei SEO-Texten auf der eigenen Website – und wie du sie vermeidest

Wenn du Kunden online über deine Website gewinnen willst, sind keywordoptimierte Texte (SEO-Texte) meist ein Muss. SEO-Texte sorgen nämlich idealerweise dafür, dass dich deine Wunschkunden bei Suchmaschinen wie Google leicht finden können. Deshalb gehören sie für viele Selbstständige und Unternehmen zum erfolgreichen Online Marketing als selbstverständlich dazu.

Als Texterin schreibe ich für meine Kunden regelmäßig Texte für Websites. Dabei spielt die Frage nach dem „SEO-Texte oder nicht?“ natürlich eine wichtige Rolle. Im Erstgespräch wurde ich dabei gar nicht selten mit äußerst interessanten, doch leider völlig falschen Vorstellungen zum Thema SEO und keywordoptimierte Texte konfrontiert. In diesem Beitrag stelle ich dir meine Top 3 Irrtümer zum Thema SEO-Texte vor – und verrate natürlich auch, wie du sie vermeiden oder beheben kannst.

Irrtum Nr. 1 zu SEO-Texten: Keyword selber ausdenken

Dass der Kunde dem Texter die Keywords bereitstellt, ist oft der Fall. Die Rückfrage, wie die Keywords recherchiert wurden, sollte jeder gute Texter dennoch stellen. So erlebte ich es sogar schon, dass meine Gesprächspartner überzeugt sagten, sie haben sich die geplanten Keywords nach Gefühl selbst ausgedacht und wollen damit jetzt von ihren Wunschkunden über Suchmaschinen wie Google gefunden werden.
Leider funktioniert die Auswahl des passenden Keywords so nicht, sondern bedarf schon etwas Vorbereitung und entsprechenden Vorkenntnissen.
Keywords sollten unbedingt professionell mit entsprechenden Tools recherchiert werden. Sich ein Keyword einfach auszudenken und einen Text darauf zu optimieren, kann dich zwar unter Umständen für das ausgedachte Keyword sogar auf Platz 1 bei Suchmaschinen wie Google bringen. Davon hast du jedoch nichts, wenn niemand nach diesem Keyword sucht – und dein Text somit keinen einzigen Leser und potenziellen Kunden erreicht.
Auch, wenn es vielleicht ein paar zufällige Erfolge mit dem Ansatz „Keyword selber ausdenken“ geben mag: Eine solide Keywordrecherche bildet die Basis für einen guten SEO-Text.

Irrtum Nr. 2 zu SEO-Texten: Das beste Keyword ist das mit dem höchsten Suchvolumen

Wenn es darum geht, das passende Keyword für einen SEO-Text auf der Website auszuwählen, ist der Irrtum „Das beste Keyword ist das mit dem höchsten Suchvolumen“ ebenfalls besonders beliebt. Natürlich mag es zunächst naheliegen, davon auszugehen, dass das Keyword mit dem höchsten Suchvolumen auch am besten für den eigenen Website-Text geeignet ist. Leider stimmt das nicht immer.
Wie stark ein Keyword umkämpft ist, spielt beispielsweise auch eine wichtige Rolle. Gibt es nämlich einen starken Wettbewerb für das Keyword, so kann es sein, dass man trotzt großartigem SEO-Text dennoch keinen der vorderen Plätze (oder noch nicht einmal eine der vorderen Seiten) bei Google oder anderen Suchmaschinen erreicht – denn es gibt noch eine Vielzahl weiterer SEO-Faktoren, die das Ranking beeinflussen.
Daher kann es durchaus sinnvoll sein, den Text auf ein anderes Keyword zu optimieren und gegebenenfalls einen regionalen Schwerpunkt zu setzten (z. B. „Business Coach Berlin“ statt nur „Business Coach“). Ebenso kann sich ein Keyword mit Fokus auf eine Nische lohnen (z. B. „Business Coach für Start-ups“ oder „Business Coach für Webdesigner“). Auch eine Kombination wie „Business Coach Berlin für Start-ups“ o.ä. kann sinnvoll sein. Welcher Ansatz der beste ist, unterscheidet sich von Fall zu Fall.

Irrtum Nr. 3 zu SEO-Texten: Möglichst viele Keywords unterbringen

Ein weiterer beliebter Fehler bei SEO-Texten: Mehr ist mehr! Bei diesem Irrtum zu SEO-Texten gibt es sogar zwei verschiedene Unterkategorien von SEO-Fehlern:

  1. Keyword Stuffing in einem Text / auf einer Seite
  2. Keywordoptimierung für verschiedene Themen in einem Text / auf einer Seite

1. Keyword Stuffing als beliebter Fehler bei SEO-Texten

Wird das gewählte Keyword zu häufig in einem Text untergebracht, so handelt es sich um sogenanntes „Keyword Stuffing“. Bei diesem leidet die Lesbarkeit des Textes unter der zu hohen Keyworddichte. Texte mit zu hoher Keyworddichte werden oft nicht nur von potenziellen Lesern, sondern auch von Suchmaschinen wie Google abgestraft – von letzteren mit einem entsprechend schlechteren Ranking. Welche Keyworddichte optimal ist, lässt sich schwer sagen. Als sinnvoll gelten Werte zwischen 1-5 % – meist werden 2-3 % empfohlen.

Ein Beispiel zur Keyworddichte bei SEO-Texten:
Bei einer gewünschten Keyworddichte von 2-3 %, müsste das Keyword in einem Text mit 100 Wörtern etwa 2- bis 3-mal untergebracht werden. In einem Text mit 1.000 Wörtern wäre es dementsprechend 20- bis 30-mal unterzubringen.

Schreibtisch mit Schale Blaubeeren und Tablet auf dem steht - Keyworddichte von ca. 2-3 % einhalten


2. Fataler Fehler bei SEO-Texten: Auf Keywords zu verschiedenen Themen optimieren

Ein fataler Fehler, der gern bei SEO-Texten gemacht wird, ist der Versuch, Keywords zu komplett verschiedenen Themen auf einer Seite / in einem Text unterzubringen.
Ein Beispiel hierfür wäre eine Angebotsseite mit drei komplett verschiedenen Coaching-Angeboten wie „Life Coaching“, „Karriere-Coaching“ und „Business Coaching“, die jedoch auf alle zugehörigen Keywords optimiert ist. Hier wäre es viel sinnvoller, drei verschiedene Subseiten für die einzelnen Schwerpunkte anzulegen und die drei zugehörigen Texte mit den passenden Keywords zu optimieren. Eine Hauptseite, die alle Angebote kurz vorstellt und auf die Subseiten verlinkt, steht dem selbstverständlich nicht entgegen.

Allgemein gilt hier: Jede Haupt- oder Subseite und somit auch der zugehörige Website-Text sollten stets nur für ein Hauptkeyword optimiert sein sowie gegebenenfalls für weitere passende Nebenkeywords. Dabei kann ein Haupt- oder Nebenkeyword natürlich auch aus mehreren Wörtern bestehen wie „Life Coach Berlin“ (sogenannte „Long Tail Keywords“).

Ebenso sollten auch nicht mehrere verschiedene Subseiten / Texte auf dasselbe Keyword optimiert sein, da sich die Seiten sonst unter Umständen gegenseitig Konkurrenz machen, was sich negativ auf das Ranking beziehungsweise die Auffindbarkeit machen kann. Zum Beispiel sollte es keine zwei Subseiten zum Thema „Life Coaching“ geben.

Ergänzender SEO-Tipp zur URL: Auch die URL sollte entsprechend optimiert sein und das Keyword enthalten (analog zum Beispiel wäre „[...]/life-coach-berlin“ eine mögliche passende Subseiten-URL)

Ergänzender SEO-Tipp zu den SERP-Snippets: Auch der Meta-Title und die Meta-Description sollten angelegt und keywordoptimiert sein. SERP-Snippets sind die kurzen Texte, die bei den jeweiligen Suchergebnissen in Suchmaschinen wie Google angezeigt werden.

Ergänzender SEO-Tipp zur Textlänge: Um bei Suchmaschinen wie Google zu ranken, sollten die SEO-Texte empfiehlt es sich, eine bestimmte Textlänge zu erreichen. Für die Startseite sollten je nach Fall mindestens 300-400 Wörter oder auch deutlich mehr eingeplant werden. Für Angebotsseiten eignen sich SEO-Texte mit etwa 600 bis 800 Wörtern. Bei Blogartikeln gelten oft SEO-Texte ab 1.000 Wörtern als sinnvoll. Bei Kategorietexten für Online-Shops reichen meist 500-600 Wörter, Produkttexte können oft auch kürzer sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Bis eine suchmaschinenoptimierte Website erste Erfolge zeigt, kann es durchaus dauern. Manchmal nur wenige Wochen, manchmal aber eben auch deutlich länger.

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Als SEO-Texterin schreibe ich für Unternehmen und Selbstständige einzigartige sowie kundenorientierte keywordoptimierte Website-Texte, Blogartikel, Produkt- und Kategorietexte sowie weitere Textarten. Gern unterstütze ich im Rahmen der Vorbereitung zur Texterstellung auch bei Themen wie Keywordoptimierung, Content-Konzept, Content-Planung und verwandten Themen.

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